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Was lange geplant, besprochen, beantragt und schließlich gebaut wurde, ist nun geschafft: Bei Bruns gibt es einen neuen Anbau mit modernen, barrierefreien Sanitäranlagen. Am Samstag wurde der Bauabschluss gefeiert – und viele kamen vorbei, um sich das Ergebnis anzusehen und gemeinsam ein paar schöne Stunden zu verbringen.
Dabei ging es natürlich nicht „nur“ um neue Toiletten. Für Venrath und Kaulhausen ist Bruns ein besonderer Ort: Hier wurde und wird gefeiert, diskutiert, gelacht und Dorfleben gestaltet. Damit das auch künftig möglich bleibt, brauchte es moderne Voraussetzungen. Die alten Toiletten wurden abgerissen, der neue Anbau entstand – und nach rund einem Jahr Bauzeit ist Bruns nun wieder ein gutes Stück besser nutzbar für Feste, Versammlungen, Veranstaltungen und Begegnungen.
Beim Einweihungsfest passte dann vieles zusammen: zahlreiche Besucherinnen und Besucher, viele helfende Hände, Leckeres vom Grill, kühle Getränke und eine Hüpfburg für die Kinder. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Erkelenz waren dabei. Die Stadt hatte das Projekt mit 18.000 Euro unterstützt. Dazu kamen Fördermittel über das LEADER-Programm, Spenden von Privatpersonen und Unternehmen – und vor allem jede Menge ehrenamtlicher Einsatz.
In einer kurzen Rede blickte Peter-Josef Gormanns, Vorsitzender des Dorfforums Venrath-Kaulhausen, auf den langen Weg zurück. Schon vor rund zehn Jahren gab es im Dorfforum erste Überlegungen, wie Bruns als Treffpunkt im Dorf erhalten und weiterentwickelt werden kann. Bis zum fertigen Anbau brauchte es viele Gespräche, Anträge, Planungen, Entscheidungen und Arbeitseinsätze.
Ein wichtiger Schritt war Anfang 2024 die Übernahme des Anwesens durch die Dorfgemeinschaft Venrath-Kaulhausen e.V. Bruns wurde damals von der bisherigen Eigentümerin, der Bürgerinitiative Stop Rheinbraun an die Dorfgemeinschaft übereignet. Erst mit der Übernahme durch den gemeinnützigen Verein konnten Fördermittel beantragt und das Bauprojekt umgesetzt werden.
Natürlich gab es auch ein großes Dankeschön an alle, die über die Jahre mitgedacht, mitgeplant, mitangepackt, gespendet, unterstützt oder beim Fest geholfen haben. Ein besonderes Dankeschön galt zwei Personen, ohne die dieses Projekt kaum denkbar gewesen wäre: Jürgen Jansen und Dirk Föste haben das Bauprojekt über die gesamte Zeit maßgeblich geleitet, selbst mit angepackt und viele Arbeitseinsätze koordiniert. Als Anerkennung erhielt Jürgen Jansen vom Dorfforum einen Reisegutschein, den er in eine kleine Auszeit für sich und seine Frau Ingrid nuten kann. Dirk Föste, seines Zeichens renommierter Hobbykoch, erhielt einen Korb mit besonderen Kochzutaten und einen Gutschein, um frische Zutaten einzukaufen.
So wurde aus einem Bauabschluss ein richtig schöner Dorfnachmittag. Und auch wenn bei diesem Projekt das „stille Örtchen“ eine Hauptrolle spielte: Am Samstag war es bei Bruns alles andere als still.







